Schiebebühne fertig

Als erster Segmentkasten ist der Fiddleyard in Form einer dreigleisigen Schiebebühne fertiggestellt. Die drei Gleise auf der Schiebebühne haben die Länge von drei Lenz-Standardgeraden, die fünf Abstellgleise rechts der Bühne bestehen jeweils aus einer Standardgeraden. Damit können Züge mit vier bis fünf Wagen gefahren und Loks bis zur Größe der hoffentlich bald erhältlichen BR24 umgesetzt werden.

Die Gleise liegen auf einer 5mm starken Korkdämmung und sind an den Übergängen von Distanzleistchen eingefasst. Somit ist ein passgenauer Übergang gewährleistet. Zur Geräuschdämmung liegen die Gleise auf einer 5mm starken Korkschicht.

Arretiert wird die Bühne mit einem Grendelriegel auf jeder Seite.

Die Beweglichkeit der Schiebebühne wird durch drei kugelgelagerte Schubladenauszüge hergestellt, die ich sehr preiswert bei moebelzubehoer in eBay geschossen habe. Die Auszüge haben eine Länge von 35 cm und eine maximale Tragkraft von 45 kg, dass sollte reichen!

Im rechten Teil des Segments unter den fünf kurzen Abstellgleisen ist das Herz der Anlage untergebracht: in einer Schublade sind der Digitalverstärker, das Digitalinterface, sämtliche erforderlichen Trafo’s und ein Not-Halt-Schalter installiert. Hinter den beiden Roco-Geräten sorgt ein PC-Lüfter für die notwendige Kühlung.

Eigentlich macht bei dem übersichtlichen Gleisplan eine Computersteuerung nicht wirklich Sinn. Aber ich habe die Hard- und Software nun mal noch aus H0-Zeiten und so halte ich mir zumindest die Option für die Zukunft offen, mit einfachen Mitteln einen kurzen Wendezug oder einen VT98 PC-gesteuert pendeln zu lassen!

Rohbau Schiebebühne

Der Anfang ist gemacht, die Schiebebühne nimmt Form an! Die Gleise liegen auf einer 1cm starken Korkschicht, nur an den Stirnseiten der Bühne liegen sie auf den letzten vier Zentimetern direkt auf Holz, um sie besser befestigen zu können.

Ebenfalls an den Enden habe ich 3mm dicke Distanzbrettchen zwischen den Gleisen angebracht, um einen absolut passgenauen Übergang zum nächsten Segment zu gewährleisten. Die Arretierung der Bühne erfolgt mittels zweier Grendelriegel an jedem Bühnenende.

Fiddleyard

In H0 war ein Schattenbahnhof mit Weichestraßen an beiden Enden geplant, auf dem nach Herzenslust rangiert werden sollte, um Züge zusammenzustellen oder zu zerlegen. Dafür fehlt im nun gewählten Maßstab von 1:45 schlicht der Platz. Also wird der Fiddleyard in Form einer dreigleisigen Schiebebühne verwirklicht.

Auf der Bühne liegen drei Gleise mit je drei Standardgraden von Lenz. Damit ist sie gerade so groß, dass ein Personenzug mit vier Umbau-Dreiachsern oder ein GmP mit drei Güterwagen und zwei Personenwagen auf ihr Platz finden. Rechts von der Schiebebühne liegen fünf Abstellgleise, die so lang sind, dass eine Dampflok der Baureihe 24 auf ihnen abgestellt werden kann.

Vom hinteren Gleis der Schiebebühne führt ein Gleis nach links auf ein langes Abstellgleis, das unter einem bewaldeten Hügel der Anlage versteckt ist. Hier kann ein ganzer Zug geparkt werden.