Betriebskonzept

Wie schon bei der in H0 geplanten Anlage ist das zentrale Anlagenthema ein kleiner Endbahnhof an einer fiktiven Erweiterung der Baumbergebahn. Leider ist die Umsetzung einer Spitzkehre, so wünschenswert es für den Betrieb auch wäre, im Maßstab 1:45 im ausgestalteten Teil der Anlage auf dem zur Verfügung stehenden Platz nicht realisierbar.

Auf dem rechten Anlagenschenkel befindet sich der Fiddleyard ‚Billerbeck‘ in Form einer 3-gleisigen Schiebebühne. Die Nutzlänge der Bühnengleise ist so bemessen, dass vier Umbau-Dreiachser oder ein GmP mit zwei Personen- und zwei bis drei Güterwagen auf ihnen Platz finden.

Die Züge verlassen Billerbeck in einer weiten Linkskurve  und erreichen nach leider recht kurzer Fahrt den Endbahnhof Lüttrup. Über den rechten Abzweig der Einfahrweiche geht es nach Gleis 1, dem Bahnsteiggleis. Gleis 2 wird als Verkehrsgleis zum Rangieren und Umsetzen der Lokomotiven genutzt. Über die übrigen Gleise wird der Güterverkehr abgewickelt. Mit dem Güterschuppen, der Ladestraße, der Rampe, dem Kohlebansen und dem Sandsteinbetrieb von Tönne Scheiermann gibt es fünf Stellen, die bedient werden wollen. Somit ist für eine Menge Rangierfahrten gesorgt!

Nachdem die Rangierarbeiten erledigt sind und die Lok umgesetzt wurde, geht es zurück nach Billerbeck. Wenigstens hier wird, wenn auch sehr reduziert, eine Spitzkehre eingebaut: über das hintere Bühnengleis kann ein in einem bewaldeten Hügel verstecktes Abstellgleis erreicht werden, das den Anschluss an die ‚weite Welt‘, sprich Münster, herstellt.